Chronik

Die Wurzeln unseres Chores liegen nun bereits 67 Jahre zurück:

 

Im Jahre 1951 (am 11. November) fanden sich in Patergassen (Wiedweg) beherzte Frauen und Männer (am Foto links, hockend Josef Mathiesl) zusammen, um eine Dorfgemeinschaft zu gründen. Neben dem Oberlehrer-Ehepaar Ilse und Walter Zwittnig, Frau Dr. Leberl, Tierarztgattin Charlotte Maneth und Trafikant Josef Mathiesl, war es vor allem auch der evangelische Pfarrer Georg Harth, welcher an der Gründung beteiligt war.

Neben einer Laienspielgruppe unter Charlotte Maneth, einer Volkstanzgruppe unter der Leitung von Resi Schmon-Rogl wurde auch mit dem Chorsingen begonnen, wobei Frau Zwittnig einen gemischten und Herr Zwittnig einen Männerchor leiteten.

Als erster Obmann wurde Josef Mathiesl gewählt.

Als Symbol fertigte Alfred Magler im Jahre 1969 ein Wappen.

Eine beachtliche Leistung war die Aufführung des "St. Lorenzener Hirtenspiels", im Advent 1952. Da bei diesem Hirtenspiel viel gesungen wird, mussten die Weisen von Leuten aus St. Lorenzen vorgesungen werden, welche dann Ilse Zwittnig in Noten setzte. Das Hirtenspiel wurde beim Luggele, beim Nager und beim Lax in Reichenau aufgeführt. Gemeinsam mit den Sängern wurden "Kärntner Abende" und "Bunte Abende" veranstaltet.

Der Männerchor hatte keinen langen Bestand und der gemischte Chor wurde 1953 von Holda Wrießnig übernommen, welche diesen bis zum Jahre 1963 leitete.

Ab 1960 war Othmar Rogl Obmann der Dorfgemeinschaft und wurde 1963 von Johann Schmölzer abgelöst. 1966 übernahm Jelle Kahlhammer die Obmannstelle der Dorfgemeinschaft. 1970 wurde Alfred Magler neuer Obmann.

Zwischen 1963 und 1970 waren Heidi und Jelle Kahlhammer als Chorleiter tätig. Mit der Übersiedlung der Familie Kahlhammer 1970 nach Salzburg, gab es einige Zeit aus Mangel einer Chorleitung kein Singen. Erst durch die Bereitschaft von Theresia Rogl den Chor zu leiten, gab es wieder einen gemischten Chor. Von 1972-1973 und 1980-1981 war Max Wernig, 1973-1980 Mario Pusca Obmann der Dorfgemeinschaft.

Ende der 70er Jahre wurde eine Schuhplattlergruppe unter der Leitung von Siegmund Lassnig und Anfang der 80er die Jagdhornbläsergruppe "Nockgebiet"  unter Hornmeister Markus Pirker in die Dorfgemeinschaft eingegliedert.

Mit dem Eintreten von Ingeborg Steinwender als Chorleiterin 1979, erlebte das Singen wieder einen starken Auftrieb. In dieser Zeit wurde auch der erste Tonträger aufgenommen.

Hier ein Foto zum 30-Jahr-Jubiläum 1981.

Besonders Hannes Pirker hat als Obmann von 1981 bis 1995 (1986 ist Wilma Zarre Obfrau) viele neue und gute Ideen eingebracht. Die Anschaffung der Obergurktaler Männertracht der Sänger entstammte seiner Idee. Ebenfalls das Siegel mit den 5 Symbolen. In der Zeit seiner Obmanntätigkeit wurde auch die Idee der Dorfabende geschaffen, welche unter dem Motto "Hallo Nachbar" standen, wobei der Nachbar jeweils eine Gemeinde der Umgebung war. Mit der Neuerrichtung des "Preißl-Kreuzes" auf der Lassen wurde ab 1983 die "Eustachius-Feier" gemeinsam mit der Jägerschaft durchgeführt.

Leider kam es in dieser Zeit auch zu den ersten Abspaltungen bzw. Auflösungen von Untergruppen der Dorfgemeinschaft. Schließlich blieb nur noch der gemischte Chor übrig. Von 1986 bis 1999 wurde der Chor von Dagmar Gangl sowie zwischenzeitlich von Gabriele Klammer geleitet.

Am 8. April 1989 fand ein "Lustiger Dorfabend" statt, bei dem unsere langjährig aktive und am 1. Juli 2006 verstorbene Sängerin Herta Pertl(am Foto rechts) mit ihren beiden Schwestern auftrat. Dieser Dorfabend wurde übrigens von Peter Weikert aufgezeichnet.

1995 übernahm Horst Krainer die Obmannstelle, gab diese aber nach kurzer Zeit an Herbert Dorfer ab.

In den folgenden Jahren wurde eine "Besinnliche Stunde im Advent" fixer Bestandteil des Jahresprogramms des gemischten Chores. Dazu wurden meist eine Bläsergruppe, eine Gruppe der örtlichen Musikschule, wenn es einen gab, auch ein Schülerchor sowie einige Male eine Laienspielgruppe eingeladen.

Von 1999 bis 2003 war Christian Kienberger Chorleiter.

2001 wurde Michael Ragoßnig zum Obmann gewählt.

Im Frühjahr 2003 entschloß sich Ingeborg Steinwender den Chor wieder zu leiten.

Sie hatte dann die Idee, eine Probe pro Monat als "Offenes Singen" im Gasthaus abzuhalten.

Mitte 2005 schien uns der Name "Dorfgemeinschaft" nicht mehr sinngemäß. Wir wollten dennoch eine "Gemeinschaft" bleiben. Da Patergassen ja praktisch von Nockbergen umgeben ist, haben wir uns auf den Namen "Singgemeinschaft Nockklång Patergassen" geeinigt.

Im Sommer 2006 wurde "Mit Nockklång durchs Lebm" aufgenommen.

2009 trat Ingeborg Steinwender als Chorleiterin zurück und übergab die musikalische Leitung an Brigitte Mlekusch(jetzt Böhme).

Im Herbst des selben Jahres wurde die MediaCARD(R), eine "klingende Weihnachtspostkarte" produziert.

Am 24. Oktober 2010 wurde aus der ev. Kirche in Wiedweg bei Patergassen der Erntedankgottesdienst, den auch unser Chor musikalisch umrahmte, live im ORF und ZDF übertragen.

Seit 2013 treten die Männer des Chores auch hin und wieder als eigener Männerchor unter der Leitung von Gerhard Gfrerer auf.

 

Hier ein Bericht der "Allgemeinen Bauernzeitung" vom 20. Novewmber 1951